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Schwitzen HyperhidroseHyperhidrose an den Füßen

Wenn Schweißfüße zum Problem werden

Schweißfüße sind nach dem Sport nichts Ungewöhnliches. Vor allem, wenn man auf das falsche Schuhwerk gesetzt hat. Billige Schuhe aus Kunststoff sind wenig atmungsaktiv und lassen die Füße leicht ins Schwitzen kommen. Eine ganz andere Sache ist die Hyperhidrose an den Füßen. Hierbei handelt es sich um übermäßiges, krankhaftes Schwitzen. Das heißt, die Schweißdrüsen an den Füßen übertreiben es mit der Schweißproduktion, was zu dauerhaft feuchten Füßen führt. Im Extremfall tropft der Schweiß sogar regelrecht von den Fußsohlen und auch an den Zehen wird Schweiß abgesondert. Es ist leicht vorzustellen, wie belastend das für Betroffene werden kann. Der Besuch bei Verwandten oder Freunden wird allein dadurch kompliziert, wenn man aus Höflichkeit die Schuhe ablegen möchte. Menschen, die an Hyperhidrose an den Füßen leiden, befürchten, dass ihr Umfeld den Fußgeruch bemerken könnte. Normalerweise ist Schweiß geruchlos. Im Schuh, in der feuchtwarmen Umgebung fühlen sich allerdings Bakterien sehr wohl und genau diese sorgen für den Fußgeruch. Ein nächstes Problem stellen Pilzinfektionen dar, die sich ebenfalls leicht an den von Hyperhidrose betroffenen Füßen ansiedeln können. Die Haut ist entsprechend aufgeschwemmt und dadurch leicht verletzlich. Wunden heilen entsprechend schwer ab. Hyperhidrose an den Füßen kann sich demnach zu einem sehr komplexen Problem entwickeln, dass die Psyche, das soziale Umfeld und die Gesamtgesundheit des Menschen einschließt.

Tipps bei Hyperhidrose an den Füßen

Mit der abendlichen Anwendung eines Antitranspirantes wird am Folgetag die Schweißbildung gehemmt. Und es gibt einige Tipps, die Betroffene beachten können, um Hyperhidrose an den Füßen nicht zu fördern. In der Regel ist es besser, keine billigen Kunststoffschuhe zu tragen. Außerdem ist es günstig, mehrere Schuhe zu haben, damit man nicht jeden Tag das gleiche Paar benutzen muss. Wenn die Schuhe Gelegenheit bekommen, richtig auszutrocknen, wirkt das dem Schuhgeruch entgegen. Günstig sind Einlagen, die waschbar sind. Gummistiefel sind ungünstig für Menschen mit Hyperhidrose an den Füßen und sollten nur im Notfall getragen werden. Bei der Sockenwahl ist es gut, zu Baumwollmaterial zu greifen. Chemiefasern tragen eher dazu bei, dass man ins Schwitzen gerät. Wer Hyperhidrose an den Füßen hat, wird Schuhgerüche nicht komplett vermeiden können. Deshalb die Schuhe an der frischen Luft auszulüften, jedoch direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Angeblich soll Katzenstreu, das man über Nacht zum Beispiel in einer Socke in die Schuhe legt, unangenehme Gerüche aufnehmen. Als weiteres Hausmittel gilt Backpulver, das in den Schuh gestreut, denselben Effekt wie das Katzenstreu haben soll. Schuhdeos, die in Schuhgeschäften angeboten werden, sollen ebenfalls eine neutralisierende Wirkung haben und zusätzlich auch Bakterien abtöten. Ideal ist Schuhwerk, das sich in der Waschmaschine waschen lässt.

Ursachenforschung bei Hyperhidrose an den Füßen

Mit all den Tricks ist das Grundproblem Hyperhidrose an den Füßen allerdings nicht beseitigt. Zunächst gilt es herauszufinden, ob es sich um eine primäre oder eine sekundäre Hyperhidrose handelt. Bei der sekundären Hyperhidrose wird das Schwitzen infolge einer Krankheit oder der Einnahme von bestimmten Medikamenten hervorgerufen. Bei der primären Hyperhidrose lässt sich keine Ursache erörtern. Solange die Hyperhidrose an den Füßen oder an den Händen bzw. an anderen Körperregionen begrenzt auftritt, handelt es sich um eine lokale oder als fokal bezeichnete Form. Es gibt auch eine generalisierte Hyperhidrose, bei der die Betroffenen am ganzen Körper schwitzen.

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